Interview in der Zuger Zeitung

Weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Mir liegt das Wohl unseres Landes und unseres Kantons am Herzen. Ich bin in Baar in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen und habe miterlebt, wie sich der Kanton Zug und die Schweiz in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt haben. Jede Entwicklung bietet Chancen, birgt aber auch Probleme. Ich möchte nicht nur über diese Probleme diskutieren, sondern aktiv an deren Lösungen mitarbeiten. Als Unternehmer ist mir die immer grösser werdende Bürokratie ein Dorn im Auge. Diese erhöht die administrativen Kosten der Unternehmen enorm und schränkt unsere Freiheit ein.

 

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Einer gesunden Wirtschaft fühle ich mich besonders verpflichtet. Sie schafft Arbeits­plätze und Wohlstand für alle. Der Staat legt die Rahmenbedingungen fest, darf die Wirtschaft aber nicht mit immer neuen Steuern, Regulierungen und Verordnungen lahmlegen. Wer sich engagiert, Arbeitsplätze schafft und den Fortschritt sicherstellt, soll die Früchte seines Mutes und seiner Innovation auch ernten können. 
 

Heute sind Fragen im Zusammenhang mit der Einwanderungspolitik aktuell. Ich bin der Meinung, dass die erfolgreiche Integration von Ausländern in der Schweiz seit Jahrzehnten Tradition hat und auch zur heutigen Spitzenstellung unseres Landes beigetragen hat. Ausländer sind auch in Zukunft willkommen, wenn sie unsere Werte und Rechtsordnung respektieren. Wer unser Gastrecht missbraucht, soll nicht in der Schweiz leben dürfen.

 

Als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern liegt mir auch die Bildungspolitik der Schweiz am Herzen. Es ist wichtig, dass unsere Kinder in der Schule ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. Das bestehende duale Bildungssystem soll weiterhin gefördert werden. Dabei kommt der Stärkung der Berufslehre grosse Bedeutung zu.

 

             Der Kanton Zug stellt drei Nationalräte und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Mit drei bisherigen Kandidaten, die bis anhin eine gute Arbeit geleistet haben, ist es sicherlich nicht ganz einfach. Aber grundsätzlich kann jede Kandidatin oder Kandidat gewählt werden. Das entscheidet das Zuger Stimmvolk. Ich möchte für mich und die FDP des Kantons Zug ein gutes Resultat erzielen.


Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Als Unternehmer bin ich  daran gewöhnt, Neues anzupacken und Ideen umzusetzen. Diese Eigenschaften kommen mir als Politiker zu Gute. Als Präsident der FDP Hünenberg habe ich sowohl Einblick in die Geschäfte der Gemeinde und in diejenigen des Kantons. Die politische Arbeit hat mich geduldiger und umsichtiger gemacht. Diese Eigenschaften würden mir in Bern sicherlich auch von Nutzen sein.


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