Umfahrung Cham - Hünenberg (UCH)

Das Interesse an der Diskussionsveranstaltung zur Umfahrung Cham-Hünenberg war riesig. Gestern Abend nahmen über 200 Personen an diesem Anlass im "Heirisaal" in Hünenberg teil. Am Meisten beschäftigte die Anwesenden die Auswirkungen auf die Eichmattstrasse. Hier wird Mehrverkehr erwartet, rund viermal mehr. Somit rechnet man künftig mit rund 4'400 Fahrzeugen. Dies löst bei den Anwohnern einer seits Ängste über die Lärmbelastung aus, andererseits ist es für die Schüler wesentlich gefährlicher. Betreffend Eichmattstrasse wurden fünf mögliche Varianten vorgestellt:

- Beibehaltung des heutigen Systems mit Tempo 50

- Tempo 30 im Bereich des Schulhauses Eichmatt

- Tempo 30 Schulhaus Eichmatt und im unteren Bereich der Eichmattstrasse

- Tempo 30 auf der ganzen Eichmattstrasse

- Tempo 40

Wobei letztere Variante eher als schlechtere Option dargestellt wurde, da die Signalisation sehr aufwendig wäre (Tempo 40 ist man sich nicht gewohnt und würde allenfalls für Verwirrung sorgen).

Über diese fünf Möglichkeiten gab es eine Konsultativabstimmung, welche klar zu Gunsten "Tempo 30 auf der ganzen Eichmattstrasse" ausfiel.

Aus dem Publikum wurde gefordert, dass man diese Tempo 30 Variante doch schon früher umsetzen sollte. Was der Baudirektor Heinz Tännler mit einem Augenzwinkern begrüssen würde, da dies dann durch die Gemeinde bezahlt werden müsste.

Alles in Allem war es ein spannender Abend.

Nach der Veranstaltung konnte beim Apéro noch etwas "gefachsimpelt" werden.

Wir sind gespannt wie es weiter geht!

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Kommentare: 1
  • #1

    Unternährer (Dienstag, 03 Juni 2014 22:57)

    Aufgrund von Fragen zu den Quartieren um die heutigen Straßen Bahnhofstraße, Luzernerstrasse 46+, Alpenstrasse, Enikerweg ergab sich klar, dass die bisherige Aussage, dass der Verkehr nur aus Hünenberger Quartieren in die Eichmattstrasse komme falsch ist. Der Kantonsingenieur sagte, dass man noch einmal über die Bücher müsse. Da wird sicherlich auch die Rolle des Rabenkreisels noch einmal dikutiert. Eine Diskussion auf diesem Niveau konnte stattfinden, weil insbesondere Mitglieder der IG Eichmatt minutiöses Faktenstudium betrieben. Sie werden auch in Zukunft ihre Intellektuellen Resourcen polen, um den Planern auf die Finger zu schauen.